Beratung und Behandlung bei Knochenentkalkung (Osteoporose)

 

Die Osteoporose ist eine Volkskrankheit. Sie betrifft Frauen und Männer jenseits des 35. Lebensjahr, wobei der Frauenanteil überwiegt. Der Knochen verliert Substanz und Festigkeit, was später auch ohne große Kraft von außen zu einem Knochenbruch führen kann. Die Erkrankung verläuft zunächst unbemerkt und kann alle 220 Knochen des Menschen betreffen.
Besonders gefährdet sind Frauen mit zierlichem Körperbau, bei denen bereits mütterlicherseits Wirbelbrüche oder Schenkelhalsfrakturen vorgekommen sind. Ein zusätzlicher Risikofaktor ist Kortisontherapie, Hormoneinnahme, kalziumarme Ernährung sowie Rauchen und Alkohol.
Der typische "Witwenbuckel" ist erst ein Spätsymptom der Osteoporose. Viel früher tritt eine Minderung der Körpergröße ein. Dies merkt man z.B. wenn man nicht mehr alles so wie früher in den Küchenschränken erreichen kann.
Der Facharzt für Orthopädie stellt anhand der Untersuchung des Patienten, der Röntgenaufnahme und evtl. einer Knochendichtemessung die Diagnose der Osteoporose und kann sie entsprechend behandeln. Hierzu stehen verschiedene Medikamente zur Auswahl, welche angepasst an die Bedürfnisse des Patienten verschrieben werden. Zusätzlich ist eine kalziumreiche Ernährung sowie Bewegung (Radfahren, Schwimmen, Wandern) wichtig. Durch laufende Fortbildung unter anderem auch auf dem europäischem Osteoporosekongress kann ich ihnen optimale Therapieempfehlungen geben.

Goto Top